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13.09.2018 - 12:20 Uhr

Zwischen Kühen und Klimawandel

Norderneyer Achtklässler nahmen an Projektwoche im Auricher Europahaus teil Aurich. Es ist Tradition, dass Achtklässler der Kooperativen Gesamtschule Norderney einmal im Jahr das Europahaus Aurich besuchen. Jetzt reiste die zweite von drei Klassen nach Aurich – und zwar mit Fähre und Fahrrad. In Aurich beschäftigen sich die Schüler unter dem Motto „Zwischen Kaffee, Kuh und Klimawandel“ mit Themen wie fairem Handel, dem Klimawandel und Aspekten der Nachhaltigkeit, teilte das Europahaus mit. Während der fünf Tage in Aurich beschäftigten sich die Schüler unter anderem mit der Frage, welche Arbeit eigentlich hinter den Lebensmitteln und Produkten steckt, die sie regelmäßig konsumieren.

Norderneyer Schüler beschäftigten sich in Aurich mit Grünen Berufen und dem Klimawandel. Foto: privat

Ebenso wurde die
eigene Ernährung und Lebensgestaltung hinsichtlich ihres Einflusses auf den Klimawandel hinterfragt, Massentierhaltung und
Monokulturen thematisiert und sogenannte „Grüne Berufe“ näher betrachtet. Letzteres wurde durch den Besuch eines konventionellen
Hofs und eines Bio-Betriebs mit allen Sinnen erfahrbar gemacht. Auch das Thema Massentierhaltung wurde sehr anschaulich
behandelt, denn während dieses Themenkomplexes hatten sie ähnlich viel Platz wie Schweine in einem Mastbetrieb zur Verfügung.
Den Verantwortlichen des Europahauses ist es dabei wichtig, dass sie Schülern keine Meinung diktieren möchten. Frauke Nickel, die
zurzeit ihr Freiwilliges Ökologisches Jahr im Europahaus Aurich absolviert und maßgeblich an der Planung beteiligt war, sagte dazu:
„Wir wollen mit den Schülerinnen diskutieren und sie zum Reflektieren und kritischem Hinterfragen anregen. Sie zu belehren ist nicht unser Ziel.“

 

'Mittwoch, 12. September 2018', in Ostfriesische Nachrichten, Seite 5


 

 



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