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ZukunftsBaustellen under construction! - JUGEND erARBEITet sich ihre ZUKUNFT

Projekt im Programm „Politische Jugendbildung“ des Arbeitskreises deutscher Bildungsstätten (AdB):

 

Junge Menschen im Übergang zwischen Schule und Beruf stehen in unserer sich schnell wandelnden Gesellschaft vor großen Herausforderungen. Auf dem Weg in die Erwachsenenwelt brauchen sie darum mehr als eine auf Berufsvorbereitung reduzierte Bildung. Zur Entwicklung entfalteter Persönlichkeiten,die zudem willens und in der Lage sind, gesellschaftliche Schlüsselprobleme zu bearbeiten, gehören z.B. auch die Fähigkeit zur Selbst- und Mitbestimmung, zur Solidarität undweitere zukunftsfähige Kompetenzen. Gerade angesichts der hohen zeitlichen Verdichtungen in Schule, Ausbildung und Studium können diese Institutionen allein die heute nötige „Zukunftsfähigkeit“ nicht vermitteln. Hier ist die außerschulische Bildungsarbeit gefordert, in der sich alle jungen Menschen diese Fähigkeit durch exemplarisches Lernen aneignen können. Während der Laufzeit des „Zukunftsbaustellen“-Projektes von 2011 –2016 bietet das Europahaus Aurich dazu unterschiedliche Seminare mit folgenden vier Schwerpunkten an:

Schwerpunkt I: Aus der Geschichte lernen: Arbeit - früher und heute

Woher kommen unsere Vorstellungen und Werte bezüglich Arbeit und Beruf? Woher die Wünsche und Träume, aber auchBefürchtungen? Wie sah die Arbeit zu Zeiten unserer Großelternaus? Was hat sich in der Arbeitswelt seither verändert, zum Guten, zum Schlechten? Diesen und anderen Fragen sollen Jugendliche nachgehen mit vorwiegend erforschenden Methoden(z.B. Interviews, Internetrecherchen, Museums-/Ausstellungsbesuche).Am Ende des Brückenschlags von der Vergangenheitzur Moderne sollen die gewonnenen Erkenntnisse inkleineren Medienproduktionen aufbereitet und veröffentlichtwerden (z.B. als Podcast, Musik-/Videoclip, Weblog).

 

 

 

Schwerpunkt II: Den Horizont erweitern: Arbeiten – hier und anderswo

In diesen Seminaren dreht es sich ums Arbeiten in der Fremde und Fremde in der Arbeit. Es geht ums Lernen und Arbeitenin Europa und einer globalisierten Welt. Dabei wollen wirnicht nur die Berufschancen und die Lernmobilität junger Menschen fördern und sie auf unterschiedliche interkulturelle Situationen in der Arbeitswelt vorbereiten. Wir wollen auch zur Reflektion und Vermeidung von Diskriminierungen und Rassismen in Schule und Arbeitswelt beitragen. Dabei spielen die Aufarbeitung von Arbeitsmigrationsgeschichte(n) und die Auseinandersetzung mit der regional relevanten Grenzpendlerproblematik eine wichtige Rolle.

 

 

 

Schwerpunkt III: Selbst erfahren:Eigene Zukunft erarbeiten

Diese Maßnahmen bieten vorrangig Orientierungshilfen im Übergang zwischen Schule und Beruf. Sie dienen der Subjektstärkung, Kompetenzerweiterung und Vermittlung von SoftSkills. Sie unterstützen Jugendliche bei der Lebensplanung und eigenen Interessensvertretung, indem sie an ihrer aktuellen Lebenswelt ansetzen und methodisch vor allem peer-to-peerKommunikation und -Leadership nutzen.

 

 

 

Schwerpunkt IV: Zukunft gestalten: Übermorgen-Arbeit (er)finden

Durch Information und eigene Recherchen, durch kontroverse Diskussionen und aktivierende Methoden werden kreative Ideen, Strategien und Modelle zu den Themen „Gleiche Rechte und Gerechtigkeit“ entwickelt. In den Themenschwerpunkten „Schutz von Umwelt und Gesundheit“ sowie „Nachhaltig arbeiten und wirtschaften“ sollen Heranwachsende motiviert und befähigt werden, sich selbst und der Gesellschaft gegenüber Verantwortung zu übernehmen. Sie sollen Solidaritätskompetenz erwerben und ihre Utopie- und Teamfähigkeit stärken.

 

Weitere Informationen sind erhältlich über die Projektleitung:

Edda Smidt (Jugendbildungsreferentin / Berufswahlcoach)

unter 04941/9527-14 oder smidt(at)europahaus-aurich.de

 

 

 



 

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