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11.05.2017 - 07:38 Uhr

Polnische Lehrer an Zusammenarbeit interessiert

Besuch bei Ostfriesischer Landschaft in Aurich / Ziel internationaler Austausch für Berufsschüler   Aurich. Die Ostfriesische Landschaft begrüßte kürzlich vergangene Woche zwölf polnische Lehrer. Bei einer Teetafel im Ständesaal hieß Landschaftsdirektor Dr. Rolf Bärenfänger die Delegation sowie Vertreter verschiedener Kooperationspartner willkommen, wie die Landschaft in einer Pressemitteilung schreibt. Die Gäste aus Polen kamen zu einem Gegenbesuch mit dem Ziel, einen internationalen Austausch für Berufsschüler vorzubereiten. Das Treffen war zugleich ein weiterer Schritt, ein neues Niedersächsisch-Niederschlesisches Netzwerk aufzubauen und eine dauerhafte Zusammenarbeit zwischen Berufsschulen beider Regionen zu erörtern.

Zum Auftakt trafen sich die Teilnehmer zum Teegespräch im Ständesaal der Landschaft, wo sie von der Leiterin des Regionalen Pädagogischen Zentrums, Dr. Birgitta Kasper-Heuermann (links), Wissenswertes über das Land der Teetrinker erfuhren. Außerdem wurde über das deutsche Schulsystem und die duale Ausbildung referiert. Foto: Former/Ostfriesische Landschaft

Wilhelm Mammen, Schulleiter der Berufsbildenden Schulen I Aurich, brachte im Namen der anderen beteiligten Berufsschulen den Wert und die Notwendigkeit solcher Begegnungen zum Ausdruck – gerade in Zeiten, in denen innerhalb Europas Spannungen herrschten. Ostfriesland sei zwar klein, aber die Ostfriesen seien weltoffen. In der Region hätten sich in jüngster Vergangenheit eine ganze Reihe international arbeitender Unternehmen angesiedelt. „Sie benötigen gut ausgebildete Mitarbeiter, die sich in der Welt auskennen.“ Daher sei es folgerichtig, eine Partnerschaft mit Polen aufzubauen. Auf diese Weise könne Jugendlichen in Deutschland und Polen ein Praktikum im Ausland ermöglicht werden, und zwar für die Fachrichtungen gewerblich-technische Berufe, Hotel/Gastronomie und kaufmännische Berufe.

Die Delegation und ihre Gastgeber besuchten neben den Berufsbildenden Schulen I und II Aurich sowie der BBS I in Leer die Meyer-Werft in Papenburg. Im Europahaus erarbeiteten sie Projekte und entsprechende Standards und Kriterien für gelingenden Austausch.

Auf deutscher Seite kooperieren das Regionale Pädagogische Zentrum der Ostfriesischen Landschaft mit seinem Arbeitskreis „Internationale Kompetenz“, in dem Lehrkräfte verschiedener Berufsbildender Schulen Ostfrieslands zusammengeschlossen sind, und das Europahaus. Bereits im September vorigen Jahres vereinbarte man mit dem Niederschlesischen Fortbildungsinstitut in Breslau eine weiterführende Kooperation.


 

 



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