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10.10.2016 - 13:06 Uhr

Fachtagung befasste sich mit Gefahren der "Ökonomisierung der Jugendbildung" und möglichen Gegenstrategien

Im Europahaus Aurich begrüßte Jugendbildungsreferentin Edda Smidt vorige Woche die Herbsttagung der Kommission "Jugendbildung" des AdB - Arbeitskreis deutscher Bildungsstätten.

Vom 5. bis 6. Oktober kamen hier Jugendbildnerinnen und -bildner von diversen Trägern aus dem ganzen Bundesgebiet zusammen, um sich über aktuelle jugend- und bildungspolitische Fragen auszutauschen und vor allem mit der "Ökonomisierung der politischen Jugendbildung" auseinanderzusetzen. Nach einem Input von Wolfgang Pauls (Bildungsstätte Bahnhof Göhrde), der die Thematik aus historisch-theoriegeleiteter Sicht einordnete, diskutierten die Teilnehmenden anhand zweier Arbeitspapiere etwaige Konsequenzen aus dieser Entwicklung und daraus zu entwickelnde Strategien. Aus dem Kreis der Anwesenden heraus wird sich eine Arbeitsgruppe weiterhin mit dieser Aufgabe beschäftigen, um "mit Lust am Denken" grundlegende Aspekte zu diskutieren und konkrete Handlungsvorschläge zu erarbeiten. Spannend scheint auch das neue AdB-Verbandsprojekt mit der THW-Jugend in NRW zu werden, das die Projektleitung Tabea Janson auf der Fachtagung vorstellte. Unter dem Motto "anders statt artig" wollen die Beteiligten gemeinsam die interkulturelle Öffnung dieses Jugendverbandes vorantreiben. Dazu sollen "kreative Ideen zum interkulturellen Lernen" entwickelt werden. Auch hierfür war der gegenseitige Austausch der Fachkräfte fruchtbar, wenngleich die Zeit wieder einmal kaum ausreichte - trotz kurzer Entschleunigung durch einige traditionelle "lecker Koppke Ostfriesen-Tee". Smidt, Europahaus Aurich


 

 



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