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28.09.2016 - 10:18 Uhr

„meet & eat: – ein bunter und fairer (Lern)Erfolg für alle!

An der diesjährigen Fairen Woche beteiligte sich das Europahaus Aurich am 27.09.2016 mit der niedrigschwelligen, informativen und schmackhaften Veranstal-tung „meet & eat: INKLUSIV & FAIR für alle!“. Zielgruppe waren vor allem Auricher Frauen mit Flucht- und anderem Migrationshintergrund sowie Menschen mit Handi-caps. Gefördert wurde dieser Tag über den dvv international von Engagement Global im Auftrag des BMZ (Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit).

VHS DVV International

Aus dem gesamten Landkreis kamen insgesamt 34 Frauen aus 4 Kontinenten – teils mit, teils ohne ihre Kinder - in den barrierefreien Johannes-Diekhoff-Saal, um gemeinsam zu lernen, zu lachen und verschiedene Speisen mit Produkten aus fairem Handel zu probieren. Mit einem solchen Andrang hatte selbst die Studienleiterin Edda Smidt nicht gerechnet, so dass immer noch neue Stühle hinzugeholt werden mussten. Glücklicherweise hatte die Europahausküche ihr internationales Speisenangebot großzügig kalkuliert, so dass nicht nur alle etwas Leckeres finden konnten, sondern auch satt wurden. Doch dieses Gefühl ist vielen anderen Menschen nicht vergönnt: weltweit hungern derzeit über 800 Millionen – vor allem Kinder, während zugleich jährlich 1,3 Milliarden Tonnen Lebensmittel vernichtet werden: erschreckend!

Auf dem Treffen im Europahaus erfuhren die Frauen Manches voneinander und erarbeiteten sich in einem Lernzirkel auf anschauliche Art neues Wissen über diese Verschwendung, deren Folgen und deren Vermeidung. Außerdem ging es darum, wie sie selbst dazu beitragen können, dass unsere Welt fairer und nachhaltiger wird. Dabei wurden viele Probleme angesprochen wie z.B. Kinderarbeit, Regenwaldabholzung, Klimawandel, Trinkwasserverschmutzung, Pestizid-Einsatz, ungesunde Arbeitsbedingungen oder unzureichende Entlohnung u.v.a.m.. Diskutiert wurde aber auch über die Rechte, die in der Menschen- und Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen von vielen Staaten unterzeichnet wurden, und die in den Herkunftsländern und Deutschland oft sehr unterschiedlich umgesetzt werden. Dabei wurde nicht nur der Zusammenhang von Bildung, Arbeit und Gesundheit immer wieder deutlich, sondern ebenso eine mögliche Lösung für viele dieser Probleme: der Faire Handel. Darüber informierten sich die Teilnehmenden ausführlich und sehr engagiert, so dass es am Ende schwer fiel, das beste Fair-Team aus dem Lernzirkel zu küren. Gewonnen hatten durch dieses Treffen schließlich alle und so war es selbstverständlich, dass sie ihre Preise untereinander fair-teilten!

 


 

 



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